Donnerstag, 25. August 2016

25.08.2016 - Tag 60 - Dachgeschoss

Tolle Aussicht. Fast schon Schade, dass hier jetzt noch ein Dach drauf kommt (soll in der nächsten Woche passieren). Aber wird wohl nicht immer so gutes Wetter sein, was dann wohl auch die Aussicht trüben würde, deshalb ist schon gut so ... also mit Dach dann :)

Der süße Betonmischer hat die Höhe leider nicht so gut vertragen. Nach vier Betriebsjahren darf er nun in Rente gehen.

Dienstag, 23. August 2016

23.08.2016 - Tag 58 - OG und Decke





Weiter gehts. Gestern wurden die Wände des Obergeschosses gesetzt sowie der Deckenaufbau vorbereitet. Heute rückt wieder die Betonpumpe an. Gibt wenig zu den vorhergehenden Tagen hinzuzufügen.

Ah doch, eine Kleinigkeit. Der Betonpumpenfahrer hatte nach seinem Einsatz Feierabend. Da wird der Flatschen der übrigbleibt noch größer, weil er das ganze Ding vor Ort auswäscht. Lustig war die Aussage, dass er "fürn Fuffi" das Zeug auch mitgenommen hätte (wo auch immer das dann gelandet wäre?). Der nette Monteur hat diesmal aber direkt eine Schaufel zur Hand genommen und die Betonreste in einen Korb geschaufelt um es dann selbst zu entsorgen. Danke :) Donnerstag wird dann das Dachgeschoss gesetzt. Zum Glück kommt danach dann nur noch das Dach drauf und wir brauchen vorerst keine elende Betonpumpe mehr sehen :)

Freitag, 19. August 2016

19.08.2016 - Tag 54 - EG-Decke


Ganz schön drahtig diese Pumpe. Nette Technik die so einen Guss der Erdgeschossdecke sehr einfach wirken lässt.

Die Deckenplatten wurden ja bereits gestern gelegt und an den Verbindungsstücken (mit ordinärem Bauschaum) verdichtet. Zudem wurden die Stahlarmierungen verlegt (erinnert uns stark an die Bodenplatte). Nun rücken Betonpumpe und Betonmischer an und die Monteure können den betonspuckenden Schlauch einfach über die Decke befördern und den Beton danach glatt ziehen.


Da wir wieder einen sehr warmen Tag hatten wurde auch hier mit einer Folie gearbeitet, damit der Beton nicht zu schnell aushärtet. Das Obergeschoss soll dann am kommenden Montag aufgebaut werden (heute ist Freitag).
Noch ein Tipp: Die Betonpumpe wird in der Regel vor Ort geleert (Reste die sich noch in der Pumpe verstecken). Man kann auch darum bitten, dass die Reste mitgenommen werden, dann wird jedoch eine Gebühr erhoben (ca. 350 Euro).

So hat man also einen richtig dicken Flatschen in der Regel im Zufahrtsbereich liegen. Es empfiehlt sich diesen kurz antrocknen zu lassen und dann zu entfernen, da man sonst irgendwann mit einem Presslufthammer da dran müsste (oder man baut nachher seinen Pflaster drüber, ist aber in der Regel nicht ganz so angenehm). Macht ne Menge Arbeit, aber lässt sich anschließend in der Zufahrt oder auch im Terrassenbereich gut verteilen.

Wenn man ganz schlau ist lässt man sich keine Klausel in den Vertrag schreiben, wonach Betonreste auf dem Grundstück verbleiben. Dann hat das Bauunternehmen wahrscheinlich den Schwarzen Peter.

Donnerstag, 18. August 2016

18.08.2016 - Tag 53 - Aufbau EG

Achtung - Die Wände kommen ...

Eigentlich sollte der Aufbau vor drei Tagen bereits begonnen haben, aber leider traf die Monteure ein Motorschaden. Wir freuen uns nun über den heute beginnenden Aufbau bei strahlendem Sonnenschein und glasklarem blauen Himmel.

Der überlange LKW hatte schon so seine Probleme in die Straßeneinfahrt zu gelangen, letztlich findet der Sattelzug nach etwa 20 minütigem Rangierens doch seinen Weg an den Autokran. Die Straße musste aufgrund des 8x10m breiten Krans für die entsprechenden Tage (3 Tage) und Zeiten (ca. 8.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr) des Aufbaus komplett gesperrt werden. Zum Glück ist das ganze Baugebiet von mehreren Seiten befahrbar, so dass niemand zu sehr gestört worden sein sollte. Natürlich haben wir großräumig und rechtzeitig auf die Sperrung hingewiesen.

Und so sieht dann die Baustelle aus wenn plötzlich Wände auf die Bodenplatte gestellt werden. Schon sehr beeindruckend wie sich plötzlich Konturen ergeben und man so langsam eine Vorstellung davon bekommt wie groß das Haus wird bzw. wie groß die Räume ausfallen.

Technisch können wir nicht viel berichten. Sieht eigentlich sehr einfach aus und genau so wie man sich das vorstellen würde. Die Wände werden aufgestellt, an den Verbindungsstücken wurden vorher so Schlaufen hochgestellt, dann von oben eine Stahlstrebe eingeführt und danach wird dort das Liapor-Zement-Gemisch eingefüllt. Bis die Verbindungen ausgehärtet sind werden die Wände dann noch abgestützt. Die Stützen werden aber nach kurzer Zeit (etwa ein Tag) wieder entfernt.

Auch die Deckenelemente wurden noch am heutigen Tag aufgesetzt. Morgen soll dann die Betonpumpe loslegen. Die Deckenstützen bleiben etwas länger. Ums Haus herum wurde bereits ein Gerüst (zunächst 3m hoch) aufgebaut.

Ein sehr erlebnisreicher Tag und eine unbedingte Empfehlung sich das mal live anzuschauen.


Dienstag, 26. Juli 2016

20.07.2016 - Tag 24 - Guss der Bodenplatte














Da ist sie, unser neues Schmuckstück :-) Die beiden vergangenen Tage waren unheimlich warm. Locker zwischen 30-35 Grad. Das war nicht nur sehr anstrengend für die Hochbauarbeiter, auch der Beton darf nicht zu schnell trocknen, sonst drohen Risse. Klingt unangenehm, also kühlen. Der Hochbauer lässt knapp 200 Liter Wasser auf die Bodenplatte träufeln, das Gleiche sollen wir morgen auch nochmal tun. Und wenn es weiter so warm bleibt, dann am Besten übermorgen wieder. Er selbst fährt jetzt erstmal in den Urlaub. Na dann, gute Zeit :-)

Wir warten jetzt auf die Fertigung der Wände und Vorbereitung des Wandaufbaus. Wer achtsam mitgelesen hat der weiß, dass wir mit dem Baustoff Liapor bauen, wodurch die massiven Wände fertig aus der Fabrik kommen. Soll etwa eine Woche brauchen, bis der Rohbau dann steht. Der Aufbau ist für Mitte August geplant, wir müssen uns nochmal etwa 3 Wochen gedulden bis wieder etwas passiert. Aber das ist auch gut so, denn die Bodenplatte braucht Zeit um ordentlich fest zu werden. Wir wollen ja nichts überstürzen ...

19.07.2016 - Tag 23 - Vorbereitung Bodenplatte

Nach 21 erwartungsvollen Tagen bewegt sich nun zum zweiten Mal wieder etwas auf dem Grundstück. Die ersten Hochbauarbeiter zur Vorbereitung der Bodenplatte rücken an. Nach Maßgabe des Vermessungsingenieurs und seiner entsprechenden Feinmessung wurden nun Seile gezogen, um den Hochbauern die Randpunkte für die Schalung vorzugeben.














Das Bild zeigt das Ende des ersten Bodenplattentages. Zumindest die Rohre sind in Position und auch die Erdung hat schon ihren Platz gefunden. Eine weitere Schicht Stahlstreben wird am morgigen Tag noch nachgesetzt, mitsamt entsprechender Zwischenverstrebung. Auch der Beton wird morgen dann noch gegossen. So der Plan ...

PS: Der Hochbauer hat doch kein Stromaggregat mitgebracht sondern einfach beim Nachbarn gefragt (Vielen Dank!).

Mittwoch, 13. Juli 2016

Nett ist anders ...

Man möge meinen, wenn man ein Grundstück von der Stadt kauft (in unserem Fall die Stadt Dortmund), das bislang nie für Bauzwecke genutzt wurde, jedoch schon von Seiten der Stadt erschlossen ist (entsprechende Erschließungsgebühren werden bereits beim Grundstückskauf inkludiert und sind ordentlich happig), dann würde man ein Grundstück erhalten, das man problemlos bebauen kann. Doch wie sich herausstellt, war der Mutterboden unter unserem Haus von Bauschutt (Straßenbaureste) durchsetzt. Die haben wir nun wirklich nicht zu verantworten und auf dem Grundstück belassen möchte man diesen Müll ja auch nicht. Nun hat uns der Abtransport sowie die notwendige Entsorgung knapp 600 Euro gekostet. Das bringt uns jetzt zwar nicht um, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Wer jetzt denkt, dafür kommt die Stadt auf, der irrt sich leider, denn die berufen sich auf den Haftungsparagraphen: "Ansprüche und Rechte des Käufers wegen eines Sachmangels [sind] ausgeschlossen". Sachmangel ... soso ... nett ist anders ;-)

Deshalb als Tipp: Wer in Dortmund ein Grundstück von der Stadt kauft, der sollte in seinen Kaufvertrag einen Zusatz mitaufnehmen, mit dem geklärt wird, in welchem Zustand das Grundstück übergeben wird.

Doch nun wieder zum Bau: Ende dieser Woche kommt der Hochbauer. Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass der Tiefbauer seine vorbereitenden Arbeiten beendet hat. Zwischenzeitlich hat der Geologe auch eine Verdichtungsüberprüfung vorgenommen (bestanden!), wir warten also gespannt auf den Guss der Bodenplatte. Diese soll 25cm hoch sein, der Estrich dann nachher auch nochmal 18cm. Damit liegen wir dann einiges über der Straßenhöhe.

Wasserstandsrohr müssen wir noch besorgen, damit wir Wasser auf dem Bau haben - Das geht bei der DEW21 sehr unkompliziert und schnell. Wir brauchen quasi nur die Kaution überweisen, den entsprechenden Beleg ausdrucken und dann (nach Anmeldung auf der Homepage) nur noch das Ding abholen und zur Baustelle bringen. Strom machen wir später, zum Glück verfügt der Hochbauer über ein Stromaggregat.